Klassengeld App - welche du wirklich brauchst
Klassengeld App gesucht? Zuerst eine Frage klären: läuft das Geld über die Schulplattform oder über die Eltern? Danach ist die Antwort in zwei Minuten da.
Der Satz fällt im Klassenchat, meistens von jemandem, der ihn beim Abholen aufgeschnappt hat:
- Das läuft dieses Jahr über Klassengeld.
- Über was?
- Klassengeld. Dafür gibt es doch eine App.
Neunzehn Daumen hoch, keine einzige Antwort. Zwei Stunden später tippst du "Klassengeld App" in die Suche und bekommst Schulplattformen, einen Forenthread von 2019 und einen Ratgeber über Taschengeld. Das liegt nicht an dir. Mit "Klassengeld" sind zwei völlig verschiedene Dinge gemeint, und beide betreffen dasselbe Geld.
Klassengeld oder Klassenkasse - das ist nicht dasselbe
Klassengeld heißt in vielen Schulen das, was über die Schulplattform läuft. Bei manchen Anbietern heißt das Modul sogar wörtlich so. Die Schule schaltet es frei, die Eltern sehen die Sammlung in ihrem Schul-Zugang, zuständig ist das Sekretariat.
Klassenkasse ist der Topf der Eltern. Ein gewählter Kassenwart, eine private Absprache, Geld für den Wandertag, das Bastelmaterial und das Abschiedsgeschenk. Die Schule hat damit in der Regel nichts zu tun.
Welche App du brauchst, hängt deshalb nicht davon ab, welche die beste ist, sondern davon, wo bei euch das Geld einläuft.
Woran du erkennst, welches von beiden du suchst
Drei Signale, und du brauchst dafür keine Recherche:
- Wer hat gefragt? Kam die Aufforderung aus dem Sekretariat, per Schulmail oder im Schul-Zugang, ist Klassengeld im Sinn der Schule gemeint. Kam sie von einem Elternteil im Klassenchat, ist es die Klassenkasse - egal, welches Wort benutzt wurde.
- Wohin geht das Geld? Auf ein Schulkonto, an einen Förderverein, oder auf das Privatkonto einer Mutter aus der Klasse. Diese Frage entscheidet am meisten und wird am seltensten gestellt.
- Wer hat den Betrag festgelegt? Stand er einfach fest, kommt er von oben. Wurde am Elternabend darüber geredet, gehört er euch.
Zwei von drei reichen. Und ja, beides kann in derselben Klasse parallel laufen: der Bus zur Klassenfahrt über die Plattform, die 15 Euro Materialgeld über die Elternvertretung, im selben Monat, mit zwei verschiedenen Ansprechpartnern. Das ist kein Chaos, das sind zwei Zuständigkeiten.
Hat deine Schule ein Modul, oder nicht
Hat sie eins: nimm es. Ohne "ja, aber". Ein Haken bleibt trotzdem, und den prüfst du im Sekretariat - manche Module zeigen nur an, wer gezahlt hat, während das Geld weiterhin auf einem privaten Konto landet. Dann ändert die Plattform an deiner Verantwortung nichts.
Hat sie keins, endet die Suche nach einer Klassengeld App normalerweise in einer Sackgasse, weil du als Elternteil so ein Modul gar nicht bestellen kannst. Warum das so ist, welche drei Fragen ins Sekretariat gehören und was du tust, wenn die Antwort "haben wir nicht" lautet, steht ausführlich im Artikel über IServ Klassengeld und die Lücke daneben. Das wiederhole ich hier nicht.
Bleibt der häufigere Fall: Die Elternvertretung sammelt ein, und es geht nur noch darum, womit. Was dafür taugt und was nicht, steht sortiert im fairen Vergleich der Klassenkassen-Apps.
Was ein Werkzeug für die Elternseite können muss
Vier Dinge, mehr nicht:
- Eltern erreichen, ohne Installation. Wer 24 Familien bittet, eine App zu laden, sammelt zuerst Ausreden und dann Geld.
- Zeigen, wer noch fehlt - dir, nicht allen. Fortschritt ist öffentlich, Namen sind es nie.
- Mehrere Sammlungen nebeneinander aushalten. Ausflug, Materialgeld und Geschenk laufen im Oktober gleichzeitig.
- Am Ende eine Zahl liefern. Beim Elternabend wird genau eine gefragt: Was ist noch drin?
Und wo ClassKasa steht
Wir haben ClassKasa für die Klassen ohne Schulmodul gebaut. Du legst eine Sammlung an, teilst einen Link, die Eltern öffnen ihn im Browser, sehen worum es geht und was fehlt, und überweisen ganz normal. Nichts zu installieren, kein Schul-Zugang.
Ehrlich dazu: ClassKasa ist kein Zahlungsdienst und hält kein Geld. Es fließt von Bankkonto zu Bankkonto, wir zeigen nur, wer schon gezahlt hat und wie viel noch offen ist. Im Gratisplan hakst du jede Zahlung selbst ab. Erst mit Premium liest ClassKasa den Kontoauszug mit, und passende Überweisungen buchen sich von allein, ohne dass du irgendwo tippst. Premium gilt pro Klasse: derzeit 6 Euro im Monat, auf 25 Familien verteilt rund 24 Cent pro Familie. Den aktuellen Preis findest du auf der Preisseite.
Häufige Fragen
Ist Klassengeld dasselbe wie die Klassenkasse?
Meistens nicht. Klassengeld ist in vielen Schulen der Name des Moduls in der Schulplattform, die Klassenkasse ist der Topf der Eltern. Es kann beides geben, und dann auch beides gleichzeitig.
Kann ich eine Klassengeld App als Elternteil einfach buchen?
Die Module der Schulplattformen nicht. Die kauft und schaltet die Schule frei. Werkzeuge für die Elternseite kannst du dagegen selbst starten, ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen.
Was kostet so eine Klassengeld Software?
Über die Schule läuft sie in der Lizenz, kostet die Eltern also nichts extra. Auf der Elternseite reicht von gratis bis zu ein paar Euro im Monat alles. Zahlt jemand, dann die Klasse, nie jede Familie einzeln.
Und wenn die Schule mitten im Jahr umstellt?
Dann läuft die alte Sammlung zu Ende, wo sie angefangen hat, und die nächste startet im neuen System. Zwei Wahrheiten parallel sind der sicherste Weg zu drei Wahrheiten.
Der Chat weiß das alles übrigens weiterhin nicht. Aber du jetzt schon.