Klassenkasse Software: Anbieter, Kosten, wo kaufen (2026)
Klassenkasse Software, Stand Oktober 2026: Store-App, Schulplattform oder Web-App pro Klasse. Wo du sie bekommst, was sie laut Anbieter kostet und für wen.
Tomasz Żyłka · 5 Min. Lesezeit
Klassenkasse Software bekommst du Stand Oktober 2026 auf drei Wegen: als App aus dem Store für dein eigenes Handy (etwa Klassenkasse.app, laut Anbieter kostenlos), als Zahlungsmodul einer Schulplattform, das die Schule kauft (etwa FoxPay, Schulmanager Online oder edoop), oder als Web-App pro Klasse, die der Kassenwart selbst startet (etwa ClassKasa, gratis zum Start, Premium pro Klasse). Bezahlt wird je nach Weg pro Schüler:in, pro Klasse oder pro Schule. Welche Lösung was kann, steht im Klassenkasse App Vergleich, hier geht es ums Geld.
Der Klassiker: Du suchst "Klassenkasse Software kaufen", landest auf vier Preisseiten, und jede rechnet in einer anderen Einheit. Pro Schüler, pro Klasse, pro Jahr, pro Monat, zzgl. Steuer, inkl. Steuer. Am Ende hast du einen Taschenrechner offen und weißt weniger als vorher.
- Und, was kostet das jetzt?
- Kommt drauf an.
- Worauf?
- Genau.
Die Anbieter und ihre Preise auf einen Blick
| Anbieter | Kosten laut Anbieter | Weg | Wer kauft |
|---|---|---|---|
| Klassenkasse.app | Kostenlos | Store-App | Kassenwart |
| FoxPay | 1,90 € pro Schüler:in | Schulplattform | Bildungseinrichtung |
| Schulmanager Online "Zahlungen" | 169 € pro Jahr nach 3 Gratismonaten | Schulplattform | Schule |
| edoop | Ab 9 € pro Klasse und Jahr | Schulplattform | Schule |
| ClassKasa | Gratis, Premium 6 € im Monat | Web-App pro Klasse | Kassenwart |
| ClassKasa Schul-Plan | 249 € netto für 12 Monate | Web-App für die ganze Schule | Schule |
Laut Anbieterseite, Stand Oktober 2026.
Quellen: Klassenkasse.app, FoxPay, Schulmanager Online, edoop. Die Angaben zu ClassKasa stehen auf unserer Preisseite.
Wo du Klassenkasse Software bekommst
Aus dem App Store oder Google Play. Klassenkasse.app ist laut Anbieterseite, Stand Oktober 2026, kostenlos, läuft auf Android und iOS und speichert alle Daten nur lokal in der App (klassenkasse.app). Der Anbieter schreibt auch, dass später kostenpflichtige Funktionen dazukommen können. Eine Zahlungs- oder Bankfunktion beschreibt die Seite nicht. Das passt, wenn du ein Kassenbuch auf deinem Handy willst und das Einsammeln anders geregelt ist. Den ausführlichen Vergleich gibt es in Klassenkasse.app oder ClassKasa.
Über die Schule. Schulplattformen verkaufen ihre Zahlungsmodule an die Schule, nicht an einzelne Eltern. Alle folgenden Angaben laut Anbieterseite, Stand Oktober 2026:
- FoxPay ist ein Zahlungswerkzeug für Bildungseinrichtungen, funktioniert mit SchoolFox und KidsFox und wird als eigene Lizenz verkauft. Der Preis: 1,90 € pro Schüler:in (foxeducation.com).
- Der Schulmanager Online hat ein Modul "Zahlungen", das Überweisungen über eine Schnittstelle zur Bank erkennt. Es kostet 169 € pro Jahr nach drei kostenlosen Monaten (schulmanager-online.de).
- Bei edoop zahlen Eltern per QR-Code, die Schule gleicht per CSV-Import ab. Es kostet ab 9 € pro Klasse und Jahr, mit sechs Monaten Testzeit (edoop.de).
Als Elternteil kannst du so ein Modul nicht selbst bestellen. Was du dann tust, steht im Artikel IServ Klassengeld und edoop: die Alternative für Eltern. Wer selbst die Schule ist, findet den Überblick in Zahlungsverwaltung für Schulen.
Direkt im Browser, pro Klasse. ClassKasa startest du als Kassenwart selbst, ohne Schule und ohne App Store. Es läuft im Browser und lässt sich als App auf den Startbildschirm legen.
Was ClassKasa wirklich kostet
Gratis: unbegrenzt viele Klassen mit bis zu 5 Sammlungen pro Klasse insgesamt, manuelles Abhaken und ein Erwachsener pro Familie. Schließen oder Löschen einer Sammlung gibt keinen Platz frei.
Premium kostet 6 € im Monat oder 54 € im Jahr pro Klasse, inkl. MwSt. Premium gilt pro Klasse, nicht pro Elternteil.
Monatlich pausiert im Juli und August. Jährlich kostet 9 Monatspreise und läuft 12 Monate.
Auf 25 Familien verteilt heißt das bei Premium: 6 € / 25 = etwa 0,24 € pro Familie im Monat. Beim Jahresplan: 54 € / 25 = etwa 2,16 € pro Familie im Jahr, also etwa 0,18 € im Monat.
Premium testet jede Klasse 100 Tage ohne Karte, einmal pro Klasse. Danach wird nichts abgebucht, und die Klasse bleibt kostenlos.
Was Premium dazu bringt: Sammlungen ohne Limit, das Klassenkonto verbinden (nur Lesezugriff, PSD2, über Enable Banking, mehr als 2.500 Banken in der EU), 6 Kontoauszug-Scans pro Abrechnungszeitraum als PDF oder Foto, automatische Erinnerungen und den Finanz-Chat. ClassKasa verwahrt oder bewegt das Geld der Klasse dabei nie.
Für ganze Schulen gibt es den Schul-Plan: 249 € netto (zzgl. MwSt.) für 12 Monate, alle angeschlossenen Klassen haben Premium, auch später dazukommende. Bezahlt wird per Rechnung (Überweisung), mehr dazu auf der Seite für Schulen.
Häufige Fragen
Was kostet eine Klassenkasse Software?
Von kostenlos bis zur Lizenz der Schule. Eine Store-App wie Klassenkasse.app ist laut Anbieter kostenlos, Schulplattformen rechnen pro Schüler:in, pro Klasse oder pro Schule ab. Die genauen Zahlen mit Quellen stehen in der Tabelle oben, und weil sich Preise ändern, lohnt vor dem Kauf ein Blick auf die Seite des Anbieters.
Muss jede Familie für ClassKasa zahlen?
Nein. Premium gilt pro Klasse, nicht pro Familie, und der Gratis-Plan bleibt kostenlos. Die Klasse regelt die Kosten für Premium wie jede andere gemeinsame Ausgabe, verteilt auf alle Familien sind das wenige Cent im Monat.
Was passiert nach den 100 Testtagen?
Nichts, solange du nicht selbst Premium abschließt. Für die Testzeit brauchst du keine Karte, es wird danach nichts abgebucht, und die Klasse läuft im Gratis-Plan weiter.
Kann ich als Elternteil FoxPay oder edoop kaufen?
Diese Module richten sich laut Anbieterseiten an Schulen und Bildungseinrichtungen. Ob deine Schule eins hat oder einführen will, erfährst du im Sekretariat. Bis dahin sammelt meist die Elternvertretung selbst ein, und dafür sind Store-Apps und Web-Apps pro Klasse gemacht. Mehr Antworten stehen in den häufigen Fragen.
Zum Schluss
Der Taschenrechner darf jetzt zu. Ein Kassenwart braucht ihn ohnehin nur noch im Juni.